
Das Handy-Display ist gesprungen? Die Waschmaschine gibt nach acht Jahren den Geist auf? Das Fahrrad ist defekt? Und nun? Bringt man das Gerät zum Wertstoffhof? Kauft man eine neue Maschine? Oder lohnt sich reparieren?
Das Fraunhofer-Instut hat errechnet, dass eine Reparatur im Schnitt 98 kg CO2-Äquivalente einspart. Das entspricht der Menge an CO2, die etwa 8 Bäume im Jahr aufnehmen. Natürlich könnte man für jede neue Anschaffung eines Elektronikartikels acht Bäume pflanzen – oder man versucht sich daran, das Altgerät zu reparieren.
Mit der Initiative „Jetzt klimachen“ will die Stadt Stuttgart die Kultur des Reparierens stärken und die Menschen dazu ermutigen, Alltagsgegenstände nicht allzu schnell zu ersetzen. Auf einem Neune Online-Portal bietet eine Reparaturkarte Überblick über die mehr als 25 Repair-Cafés, Werkstätten und Reparaturbetriebe in Stuttgart. Dort sind außerdem Tipps zur Selbstreparatur zu finden. Zusätzlich macht die Stadt auch vor Ort auf das Thema aufmerksam: Das mobile „Repair Info Hub“ tourt in den kommenden Monaten über Veranstaltungen und Flohmärkte.
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