Pressemitteilung der DAG SHG zum Tag der Demokratie 2026

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen (DAG SHG) e.V. hat zum Tag der Demokratie am 23. Mai 2026 in Berlin eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der sie die Bedeutung von Selbsthilfegruppen für eine lebendige und widerstandsfähige Demokratie hervorhebt.

Millionen Menschen engagierten sich bundesweit freiwillig und auf Augenhöhe in Selbsthilfegruppen und stärkten damit Teilhabe, Dialog und Vertrauen in demokratische Prozesse, betont die DAG SHG. „Selbsthilfegruppen sind gelebte Demokratie“, erklärt Sabine Bütow vom Vorstand der DAG SHG. „Hier erfahren Menschen, dass sie in ihrer Erkrankung bzw. ihrem Problem von der Gruppe getragen werden und ebenso die anderen unterstützen. Sie erleben, dass ihre Stimme zählt, dass gemeinsames Handeln Veränderung bewirken kann und dass Vielfalt eine Stärke ist.“

Zugleich fordert der Fachverband Politik und Gesellschaft auf, gemeinschaftliche Selbsthilfe durch verlässliche Förderbedingungen, den Ausbau von Selbsthilfekontaktstellen und mehr öffentliche Sichtbarkeit nachhaltig zu unterstützen. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung und wachsender Unsicherheit seien Orte wichtig, in denen Dialog, Respekt und gegenseitige Unterstützung im Mittelpunkt stehen.

Die DAG SHG ist der Fachverband zur Unterstützung von Selbsthilfegruppen und von Menschen, die sich für Selbsthilfegruppen interessieren. Die Pressemitteilung hat die DAG SHG gemeinsam mit den Einrichtungen des Verbandes herausgegeben. Das sind die NAKOS, die KOSKON, das Selbsthilfe-Büro Niedersachsen, die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen in Gießen und das Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen.

Zur Pressemitteilung der DAG SHG „Selbsthilfe stärkt Demokratie – Beteiligung beginnt vor Ort“
www.dag-shg.de