Theaterprojekt für Menschen mit psychischer Erkrankung: animArt

Was das Projekt ist:

Bei der neu gegründeten Theatergruppe animArt steht nicht der therapeutische, sondern der künstlerische Aspekt im Vordergrund. Ziel ist es, eine Gruppe zu etablieren, die langfristig miteinander Theater spielt und ihre Stücke öffentlich präsentiert.

Für das neue Projekt – gefördert von der Aktion Mensch – konnte der Verein die Regisseurin Anna Drescher gewinnen, die ihr Team aus dem Kulturbereich mitbringt und Theater für Psychiatrie-Erfahrene anbietet. Anna Drescher arbeitet ansonsten an Opernhäusern und Theatern im In- und Ausland und hat bereits eine Psychiatrietheatergruppe in Hannover geleitet, die mit einem Stück sogar zur documenta in Kassel eingeladen waren.

Das Projekt wird von Rudolf Straub (Sozialpädagoge und Leiter der Hofschaumbühne) aus sozialpsychiatrischer Sicht begleitet.

Was das Projekt will

Im Hinblick auf selbstbestimmte Teilhabe an der Gesellschaft ist der niederschwellige Zugang zur Bildung insbesondere für Menschen mit Psychiatrieerfahrung erforderlich und auch außerhalb der Psychiatrie im Sozialraum zu gestalten.

Mit dem Auftreten in der Öffentlichkeit – voraussichtlich im Theaterhaus Stuttgart – bildet das angestrebte Projekt die Möglichkeit, das Bewusstsein für Menschen mit seelischer Erkrankung in der Öffentlichkeit zu fördern und Berührungsängste von beiden Seiten nachhaltig abzubauen.

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