Beschreibung:
„Als Tankstellenangestellte wurde ich Opfer eines Raubüberfalls. Seitdem hat sich mein Leben grundlegend verändert. Es folgten psychische und gesundheitliche Probleme, die schließlich zum Verlust des Arbeitsplatzes führten. Jahrelange Prozesse mit Kostenträgern, führten mich in den finanziellen Ruin. Inzwischen lebe ich von Harz IV und leide unter Existenzängsten. Opfern von Gewalttaten stehen staatliche Leistungen zu, wie z. B. die Übernahme von Folgekosten wie Kranken- und Heilbehandlung. Doch die Kostenträger tragen nicht zur Lösung meiner Probleme bei. Um Kosten zu drücken, wurden z. B. abhängige Gutachter eingesetzt und die Gespräche fanden ohne Ton- /Kameraaufnahme und ohne eine Begleitperson statt. Da ich erfahren musste, dass es für Raubopfer keine Rechte gibt, suche ich Kontakt zu anderen Gewaltopfern am Arbeitsplatz. Ich finde, es ist Zeit sich zusammen zu schließen, miteinander zu sprechen, sich auszutauschen, gegenseitig zu helfen und gemeinsam in unserer Gesellschaft gegen diese Ungerechtigkeiten ein Zeichen zu setzen.“ (anonym)

Offen für:
Betroffene

Treffen:
Das erste Treffen zur Gründung dieser Selbsthilfegruppe findet statt am Dienstag, 17. März 2020, 17:30 - 19:30 Uhr bei KISS Stuttgart, Tübinger Straße 15 in 70178 Stuttgart. Das zweite Treffen findet statt am Dienstag, 31. März 2020, 17:30 - 19:30 Uhr bei KISS Stuttgart, Tübinger Straße 15 in 70178 Stuttgart.

Zugang:
Betroffene sind herzlich willkommen.

Themen der Gruppe:
Opfer, Opferentschädigung

Kategorie:
Lebenskrise und Umbruchssituation