Raubopfer am Arbeitsplatz

Bild: Polizeiauto mit Blaulicht

Suche nach Betroffenen zur Gründung einer Selbsthilfegruppe

„Als Tankstellenangestellte wurde ich Opfer eines Raubüberfalls. Seitdem hat sich mein Leben grundlegend verändert. Es folgten psychische und gesundheitliche Probleme, die schließlich zum Verlust des Arbeitsplatzes führten. Jahrelange Prozesse mit Kostenträgern, führten mich in den finanziellen Ruin. Inzwischen lebe ich von Harz IV und leide unter Existenzängsten. Opfern von Gewalttaten stehen staatliche Leistungen zu, wie z. B. die Übernahme von Folgekosten wie Kranken- und Heilbehandlung. Doch die Kostenträger tragen nicht zur Lösung meiner Probleme bei. Um Kosten zu drücken, wurden z. B. abhängige Gutachter eingesetzt und die Gespräche fanden ohne Ton- /Kameraaufnahme und ohne eine Begleitpersonen statt. Da ich erfahren musste, dass es für Raubopfer keine Rechte gibt, suche ich Kontakt zu anderen Gewaltopfern am Arbeitsplatz. Ich finde es ist Zeit, sich zusammen zu schließen, miteinander zu sprechen, sich auszutauschen, gegenseitig zu helfen und gemeinsam in unserer Gesellschaft gegen diese Ungerechtigkeiten ein Zeichen zu setzten.“ (anonym)

Betroffene können sich bei KISS Stuttgart in eine Interessiertenliste aufnehmen lassen, telefonisch unter 0711 6406117 oder per E-Mail info@kiss-stuttgart.de

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