KISS Stuttgart - Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen e.V. Stuttgart

Festlicher Nachmittag am 19. März 2010

OB Dr. W. Schuster und G. Ewald-Scheunert

Mit einem Fest für alle Sinne feierte die Selbsthilfekontaktstelle KISS Stuttgart am Freitag, 19.3. 2010 ihren 20. Geburtstag nach und verband damit einen Tag der offenen Tür in den neuen Räumen in der Tübinger Str. 15.

 OB Dr. W. SchusterFlipchart

In seinem Grußwort betonte Oberbürgermeister Dr. Wolfgang Schuster die Bedeutung der Selbsthilfegruppen für das Miteinander in der Stadt und die integrierende und stabilisierende Funktion der KISS Stuttgart. Als Geburtstagsgeschenk brachte er ein Flipchart für die Gruppenarbeit mit. 

Die Vorsitzende des Trägervereins, Gisela Ewald-Scheunert, begrüßte die Gäste und zeigte die Entwicklung der KISS Stuttgart auf von den Anfängen in der Gerhard-Alber-Stiftung bis zur etablierten, gut ausgestatteten und geförderten Fachstelle, die nach vielen Jahren in der Marienstraße Ende letzten Jahres neue barrierefreie Räume im Deutschen Haus beziehen konnte.

 

Die BrenzbandS. Gärttling mit Brenzband

Als wunderbares Beispiel für ein vorurteilsfreies Miteinander von geistig Behinderten und Nichtbehinderten sorgte die Brenzband aus Ludwigsburg zum Auftakt für gute Laune bei den weit über hundert Gästen, darunter viele Engagierte aus Selbsthilfegruppen, Kooperationspartnerinnen und -partner aus Stuttgart und von anderen Selbsthilfekontaktstellen im Land, Freundinnen und Förderer der KISS Stuttgart und die neuen Hausnachbarn. Sie alle konnten sich über die Arbeit und die Geschichte der Selbsthilfekontaktstelle informieren, bei alkoholfreien Cocktails und kleinen Köstlichkeiten neue Kontakte knüpfen und bestehende auffrischen.

 Hilde Rutsch mit Blumen

Hilde Rutsch vom Mitarbeiterinnenteam beschrieb die Selbsthilfeszene als bunten Bauerngarten in dem die unterschiedlichster Pflanzen, üppige und magere, verbreitete und exotische, langlebige und vergängliche alle gleich wichtig sind. Die Mitarbeiterinnen versuchen, allen Pflanzen gute Bedingungen für das Gedeihen und Bestehen zu schaffen und bemühen sich um jedes aufkeimende Pflänzchen.

 

 

 

 

 

 

 

Anja vom Freundeskreis stotternder Menschen

 

 

 

Besonders eindrucksvoll waren die Beiträge von Selbsthilfegruppen:

Anja Frey vom Freundeskreis stotternder Menschen in Stuttgart gestand in ihrem Grußwort, dass sie ohne die Stärkung durch die Selbsthilfegruppe nie gewagt hätte, mit ihrer Sprachbehinderung vor so vielen Menschen zu sprechen, und dankte der KISS Stuttgart für den Raum und die Unterstützung über 20 Jahre.

 

 

Erfahrungsraum von Ceres e. V.

In einem Erfahrungsraum von Ceres e. V. konnten die Gäste spielerisch ausprobieren, wie sich Einschränkungen in Folge einer Hirnschädigung anfühlen.

 

 

 

 

 

 

 

Abschluss mit Michael

 

 

Mit Musik und einem eigens geschriebenem Geburtstagsständchen brachten Mitglieder von Selbsthilfegruppen ihre Wertschätzung für die KISS Stuttgart zum Ausdruck, ohne die „die Stadt einfach kälter wär’“ .

 

Lied

Hier noch einige Eindrücke vom festlichen Nachmittag:

Hausnachbarn

Die Ärztinnen aus dem 1. Stock heißen die KISS Stuttgart willkommen.

Am Büffet läßt es sich gut plaudern.

19.3. Büffet

Bilderwand

FlurOB Dr. Schuster und Uwe KellerEva

KücheMusikAbschlussmusikAbschluss - Frau NarugaAbschluss mit Frau Ewald-Scheunert

hier mehr lesen

nach oben drucken
####################################